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5 Symptome, an denen Sie ein Burnout erkennen

08.07.2013 - Ausgebrannt, nicht mehr leistungsfähig und ausgeschöpft. Für viele Menschen gehören diese Gefühlszustände zum Arbeitsalltag. Doch wer nicht genau auf seinen Körper hört und ihm nicht genügend Ruhe und Ausgleich bietet, der kann schnell ein Burnout bekommen. Erfahren Sie hier, bei welchen Anzeichen Sie sich Sorgen machen müssen.

1. Chronische Müdigkeit und Schlaflosigkeit

Überarbeitete Menschen neigen dazu, ständig müde zu sein. Kurzfristig ist wenig Schlaf und ungenügend viel Erholung für Körper und Geist nicht problematisch. Auf lange Sicht hin jedoch, wird Ihr Körper mit Ihnen nicht Schritt halten können und protestiert. Konzentrationsmängel, regelmäßige Kopfschmerzen, wechselnder Appetit, schwere Augen und auch Schlaflosigkeit könnten erste Hinweise auf Überforderung sein. An dieser Stelle können Sie noch die Reißleine ziehen und Ihrem Körper die nötige Ruhe gönnen. Mit der chronischen Müdigkeit kann auch Schlaflosigkeit einhergehen. Diese kann entstehen, weil Sie gedanklich einfach nicht mehr abschalten können. Trainieren Sie regelmäßig nach der Arbeit das Abschalten und versuchen Sie jegliche geschäftliche Unternehmungen und Überlegungen in Ihrer Freizeit zu meiden.

2. Wut, Ärger und Selbstkritik

Ein Übermaß an Ungeduld, Wut und wachsendem Ärger über meist Kleinigkeiten können auf einen Burnout hinweisen. Je überforderter wir sind, desto weniger machen wir nach unserer eigenen Ansicht richtig. Selbstkritik ist ebenfalls ein wichtiger Indikator für das Burnout-Syndrom.

3. Depression und Hilflosigkeit

Gemeint ist nicht die klinisch diagnostizierte Depression, sondern das unregelmäßig auftauchende Gefühl von Antriebslosigkeit, negativen Gedanken und Traurigkeit. Ein Gefühl der Hilflosigkeit tritt häufig Hand in Hand mit depressiven Gefühlen auf. Sie spüren dies im Alltag vor allem daran, dass Sie glauben allein dazustehen und Angst vor den nächsten Schritten haben.

4. Negativität

Sie suchen förmlich nach negativen Aspekten und Gründen, sich schlecht zu fühlen. Eine allumfassende Negativität greift in Ihrem Leben um sich und Sie stellen alles in Frage, auch die immer positiven Aspekte Ihres Lebens.

5. Gewichtsveränderung

Sobald etwas körperlich oder geistig nicht mehr im Gleichgewicht ist, schlägt sich das auf Verhalten und Appetit nieder. Dabei ist das Essverhalten bei jedem, je nach Stresslevel, unterschiedlich. Während die einen unentwegt essen und vor allem auf kalorienhaltige Nahrung zurückgreifen, haben andere gar keinen Hunger mehr. Wer in kurzer Zeit sehr viel zu- oder abnimmt, sollte unbedingt sein persönliches Stresslevel hinterfragen.

redaktionell verantwortlich: mittelstanddirekt